Behandlung eines Zeckenbisses

Ein Zeckenbiss kann unangenehme Folgen nach sich ziehen. Die Lyme-Borreliose ist hiervon das bekannteste Beispiel. Wenn ein Zeckenbiss festgestellt wurde (erkennbar anhand des entstehenden Bällchens oder des roten Kreises), sollte die Zecke direkt entfernt werden. Hierdurch kann eine Ansteckung verhindert werden. Für das Entfernen der Zecke kann eine Zeckenpinzette verwendet werden. Achten Sie hierbei darauf, dass die Zecke nicht zerquetscht wird. Die Zecke sollte zur Gänze entfernt werden. Nach dem Entfernen der Zecke kann die Stelle mit Alkohol desinfiziert werden. Verwenden Sie vor dem Entfernen kein Desinfektionsmittel, da die Zecke hierüber erschrickt und dadurch den Mageninhalt ausspeit. Die Bakterien mischen sich auf diese Weise in die Lymph- und Blutbahn.

Was nach einem Biss zu tun ist

Wurde die Zecke innerhalb von 24 Stunden nach dem Biss entfernt, sollten Sie die Haut um den Biss herum drei Monate beobachten. Entsteht ein roter Kreis oder bekommen Sie andere Beschwerden sollten Sie Ihren Hausarzt aufsuchen. Saß die Zecke länger als 24 Stunden auf der Haut, sollten Sie sich mit Ihrem Hausarzt beraten, ob eine Behandlung erforderlich ist. Je länger sich die Zecke auf der Haut befindet, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Krankheitserreger übertragen werden. Notieren Sie das Entdeckungsdatum der Zecke auf der Haut. Für die richtige Behandlung nach dem Entfernen der Zecke ist der Besuch Ihres Hausarztes zu empfehlen. Er/sie kann eine Antibiotikakur verordnen. Wurde die Zecke nicht vollständig entfernt, ist es ebenfalls von Vorteil, den Hausarzt aufzusuchen.