Symptome der Lyme-Borreliose

Die Lyme-Borreliose wird durch einen Zeckenbiss verursacht, wobei die Zecke mit der Borrelia burgdorferi-Bakterie infiziert ist. Vernachlässigen Sie die ersten Symptome, kann der Biss einer Zecke zur Lyme-Borreliose führen, die Zeckenkrankheit Nummer Eins.

Sichtbare Symptome

Der rote um Kreis um den Biss herum zeigt, dass eine Ansteckung stattgefunden hat. Dieser Kreis verschwindet von selbst nach drei Monaten, jedoch hat die Zecke möglicherweise die Bakterie im Körper hinterlassen. Ein derartiger Fleck wird auch „Erythema migrans“ genannt und ist das einzig kennzeichnende Symptom der Lyme-Borreliose.

Spürbare Symptome

Zu den spürbaren Symptomen gehören unter anderem das Auftreten von Kopfschmerzen, das Auftreten von Fieber, ein steifer Nacken und das Auftreten von Muskelschmerzen. In einem späteren Stadium kann sich die Krankheit in Nervenschmerzen oder einer Hirnhautentzündung äußern. Eine chronische Form der Lyme-Borreliose ist von einer Entzündung und einer Verfärbung der Arme oder Beine und/oder einer chronischen Gelenkentzündung (meist im Knie) gekennzeichnet. Die Zeit, die zwischen der Ansteckung und den ersten Beschwerden verstreicht (die sogenannte Inkubationszeit) variiert von einigen Monaten bis hin zu Jahren.

Es gibt Menschen, die sich mit der Borrelia burgdorferi-Bakterie infizieren, ohne krank zu werden. Die Borrelia burgdorferi-Bakterie führt hauptsächlich zu Beschwerden im Nervensystem, in den Gelenken oder zu Herzbeschwerden. Wenn die Krankheit nicht bemerkt wird, können neurologische, Gelenk-, Haut-, oder Herzbeschwerden entstehen. Beschwerden im Nervensystem treten am häufigsten auf. Beispielsweise eine Lähmung der Gesichtsmuskeln oder Schmerzen und ein Kraftverlust in Armen oder Beinen. Auch Herzrhythmusstörungen oder Hauterkrankungen können auftreten.